Fake News finden und bekämpfen

NEWS

Es geht um den Schutz unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung

Wie kann unsere Gesellschaft der Verbreitung von Desinformationen über das Internet Einhalt gebieten? Das Forschungsprojekt DORIAN sucht Antworten auf diese Frage. Projektkoordinator Dr. Michael Kreutzer über den jetzigen Stand der Projektergebnisse im Interview.


Fake News entschieden entgegentreten

DORIAN hat Empfehlungen für Bürger, Journalisten und die Politik zusammengestellt.


Wie erkennt man Fake News? Fertiglesen hilft!

Im Projekt DORIAN untersucht die Hochschule der Medien in Stuttgart eine Sammlung von Fake News mit journalistischen Methoden. Prof. Dr. Katarina Bader von der HdM stellt die bisherigen Untersuchungsergebnisse vor.

Ansprechpartner

Dr. Michael Kreutzer

Telefon +49 6151 869-348
E-Mail senden

Über das Projekt

Bei Desinformationen (Fake News) handelt es sich um Veröffentlichungen, die nachweislich faktisch falsch oder irreführend sind und in manipulativer Absicht erscheinen, geteilt und halb- bis vollautomatisch weiterverbreitet werden.

Sie werden zur allgemeinen Stimmungsmache oder gezielten Hetze gegen einzelne Personen genutzt und verbreiten sich rasant über das Internet. Allerdings ist es oft schwierig und zeitaufwendig, Fake News zu identifizieren. Hier setzt DORIAN an. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie SIT hat zum Ziel, Desinformation aufzudecken und umfassend zu bekämpfen.

Wesentliche Herausforderungen des Projekts liegen darin, Fake News zuverlässig und schnell erkennen zu können, sowie Ansätze zur wirksamen Bekämpfung zu konzipieren und zu evaluieren. Dabei müssen die Grundrechte beachtet werden, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit (Zensurfreiheit) sowie datenschutzrechtliche Aspekte. Das DORIAN-Team erarbeitet einen Katalog möglicher technischer, politisch-normativer und soziokultureller sowie organisatorischer Empfehlungen zur Bekämpfung von Desinformation im Internet. Diese Empfehlungen richten sich an Bürger, Medien, Politik und Wissenschaft. Neben diesen Empfehlungen, die sich auf die Weiterentwicklung der Rechtsordnung, Mediendidaktik, und den weiteren Forschungsbedarf beziehen, wollen die Wissenschaftler auch mögliche technische Lösungen zur Erkennung und Bekämpfung von Desinformation und Meinungsmanipulation im Internet aufzeigen und deren mögliche Wirkung auf Nutzer und deren Akzeptanz überprüfen.

Das Projekt DORIAN - Desinformation aufdecken und bekämpfen – wird seit 1.8.2017 vom Bundesforschungsministerium gefördert und läuft bis 2019.






Projektpartner